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Testbericht zum Mac 65 Assembler

Einen zeitgenössischen Artikel findet man da:

Craig Chamberlain / Compute! Ausgabe 43 / Dezember 1983 / 

Bildschirmfoto 2013-04-29 um 21.44.26

Assembler, frühe IDE, eine Auswahl

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MA65 Macro Assembler für Atari 8- Bit..

…vereint das beste aus dem Mac/ 65 und dem Atari Macho Assembler und wurde  speziell für Sparta Dos als Command Line Utility entwickelt.

Das File Image gibt es hier: ATARI8 Software Archive.

Das Image enthält Sparta DOS 3.2 , den Assembler  und einen passenden Editor: XEdit.

Kleiner Tip zum Einstieg in XEdit: Die „Help“- Taste wird auf dem Mac mit „PGDown“ ausgelöst.

MA65 in Aktion!

MA65 in Aktion!


MAC 65. Speicherplatz und erste Erfahrungen

Wow! Habe mich eben das erste Mal mit dem o.g. Assembler näher beschäftigt. Abgeschreckt hat mich bis jetzt der „Atari Basic“ ähnliche Editor, Zeilennummern orientiert, bäh….. Der Bildschirm orientierte Editor des Atmas II ist viel komfortabler, aber, der Speicherplatz……..

eins nach dem Anderen. Das wichtigste war für mich die Frage nach dem verfügbaren Speicher für den Objekt Code (das lauffähige Programm):

  • Ohne Dos
    $0900 (2304) bis $9c1f (39967) frei. Somit: Rund 37 kB
  • Mit Dos 2.5
    $1e6c (7276) bis  $9c1f (39967) frei. Somit: Rund 32 kB
  • Mit Sparta Dos 3.2
    $1a19 (6681) bis  $9c1f (39967) frei. Somit: Rund 33kB

Nun, ohne DOS macht die Arbeite keinen Sinn, ausser man möchte das ungefilterte Retro Feeling und  greift zur Kassette.

Spass beiseite, ob DOS 2.5 oder das elegantere Sparta DOS nimmt sich bezüglich des zur Verfügung stehenden Speicherplatzes nicht viel. In beiden Fällen bleibt der Source beim verlassen des Moduls ins DUP (…in die DOS Shell) erhalten. Großes Plus!

Das Eingangs beschriebene „Wow!“ ist der hohen Assemblier- Geschwindigkeit geschuldet. Irre!  Der komfortable Renumber- Befehl macht die Rückständige Zeilennummerierung erträglich.

Wieviel Speicher nimmt mir der Source? Nun ja, habe noch keinen Erfahrungswert. Das Verhältnis von Source zu erzeugtem Objekt Code dürfte aber günstiger als beim Atmas II ausfallen (vgl. hier). Grund: Der Atmas hält den Source als echten Text im Speicher und auf Diskette. Mit anderen Worten: 1000 Buchstaben= 1000 Byte (LDA #200 belegt 8 Byte, inklusive der Leerzeichen). Anders der Mac 65. Dort wird der Text bei der Eingabe, unmittelbar, syntaktisch geprüft und in sog. Token umgewandelt. Das heist: jedem Befehl ist ein eindeutiger Zahlenwert zugeordnet der diesen Identifiziert. Das spart Speicher. Wir werden sehen.