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Atari im Rausch der Farben

Ohne Vergleich!

Im Modus 12 bzw. 13 – beides Textgrafik Modi, in der Regel 4 Fraben je Zeichen. Die fünfte Farbe kommt jenseits von Zeichen 127 ins Spiel (ATASCII – Code). Dort beginnt der inverse Zeichensatz.

Wird bei diesen Zeichen bei der Zeichensatz Definition die Bit- Kombination 11 Gesetzt, dann läßt sich diesem Bildpunkt mit dem Farbregister 711 (Schatten: 53273) die jeweilige Farbe zuweisen. Das ist dann Farbe Nr. 5!

Ab ATSCII>127 wiederholt sich der Zeichensatz, auch der selbst definierte!

Ein Beispiel:

DIe Blöcke mit dem schönen Regenbogenfarb- Effekt sind ATASCII Code 128 Zeichen. Der Effekt entsteht mittels DLI.

DIe Blöcke mit dem schönen Regenbogenfarb- Effekt sind ATASCII Code 128 Zeichen (! invers). Der Effekt entsteht indem in einer DLI Routine in jeder neuen Zeile eine neue Farbe über das Register 53273 zugewiesen wird.

Ein Nachteil der im Bild gezeigten Methode ist, dass das die DLI Routine die Ablaufgeschwindigkeit des Hauptprogramms negativ beeinflusst!

Bildschirmfoto 2013-06-17 um 22.50.08

Ab dem Label „FG“ beginnt der Teil der DLI- Routine die den Regenbogeneffekt erzeugt.

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Spielereien mit dem DLI

Display List Interrupt, eine Spezialität der Atari 8- Computer.

Das Folgende Büchlein beschäftigt sich eingehend damit:

Atari Graphics and Arcade Game Design

Bildschirmfoto 2013-06-16 um 15.38.45

Schaut mal in Kapitel 6, da steht es geschrieben….

 


Display List ….

…dem Atari Kenner auch als „Antic Programm“  bekannt. Der „Antic“ ist die „Grafikkarte“ des Atari. Die Display- List (DLI)  enthält Bytes, die dem Chip mitteilen, wie der Bildschirm aufgebaut werden soll.

Das Mischen aller verfügbaren Grafikmodi läßt sich damit ebenso realisieren wie das beliebte Fein- Scrolling oder auch die gleichzeitige Darstellung aller möglichen Farben des Atari (Stichwort „Display List Interrupt“). Einmalig in der 8- Bit Welt (oder?).

Ein paar Notizen dazu:

  • Die DLI beginnt meist mit einer gewissen Anzahl Leerzeichen
    z.B.
    112,112,112
    Je „112“ werden 8 Leere Scan- Lines auf dem CRT generiert
  • Es folgt der sog. LMS- Befehl
    Teilt dem Antic Chip mit, wo der Bildschirminhalt steht.
    Besteht aus 3 Bytes,Byte 1:
    64+ Antic- Modus
    Beispiel: Textmodus 0 ergibt sich aus => 2 (Antic- Modus für „Basic Modus“ 0) + 64 (LMS) = 66.

    Wichtig: Dieses Byte, stellt bereits die erste Zeile des gewünschten Grafikmodi dar!

    Weiteres:
    Addiert man die 16 =>Horizontales Fine Scrolling aktivieren
    Addiert man die  32=>Vertikales Fine Scrolling

  • Byte 2+3:
    High und Low- Byte der Adresse des Bildspeichers.Durch das zielgerichtete ändern jener Adresse,  kann man den Bildschirm in jede beliebige Richtung scrollen (…grob, für’s feine werden noch ein bis zwei Kniffe notwendig)
  • „Jump“
    Setzt sich aus 3 Bytes zusammen:Byte 1: 65=“Jump“
    Byte 2+3: High und Low- Byte der Adresse des Beginns der DLIDiese Byte Folge zwingt den Antic die DLI wiederholt darzustellen

Das war’s. Wer mehr wissen möchte, schaut in der einschlägigen Fachliteratur nach.

Happy Coding!