Archiv der Kategorie: Kreativität

Shift – Escape – Restore zum nachlesen

Shift – Escape – Restore ist der Name eine Vortragsreihe die im Sommer 2012 an der Berliner Humbolt Universität stattgefunden hat. 

Mehr als einem Duzend Retro- Aktivisten wurde hier die Möglichkeit geboten, ihre Projekte Vorzustellen.

Retro möchte dabei  nicht als der verklärende Blick in die Vergangenheit verstanden werden, sondern als die aktive Beschäftigung mit alter Hard- und Software als Mittel zum Verständnis der modernen Medienwelt, auch zum Zweck der Kritischen Auseinandersetzung mit derselben.  So zumindest habe ich die Motivation der meisten Teilnehmer aufgefasst. Manch einer mag aber auch nur deshalb aktiv sein, weil es schlicht und einfach Spass macht etwas neues zu entdecken.

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Letzteres nun war für mich der Ausgangspunkt mich selbst einmal mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Das Ergebnis kann im aus der Vortragsreihe entstandenen Buch aus dem CSW- Verlag nachgelesen werden, in dem ich ein Kapitel mitgestalten durfte.

Ich erkläre am Beispiel eines simplen Computerspieles für den Atari 8- Bit Computer, dass ich in 6502- Maschinensprache geschrieben habe, wie die Vorgänger der heutigen App- Macher vor knapp 30 Jahren gearbeitet haben, welche Software Tools zu Verfügung standen und wieviel Spass es mir gemacht hat mich nach einer Zeit der Abstinenz wieder kreativ mit dem Medium Computer auseinanderzusetzen.

Das Buch kann direkt beim Verlag vorbestellt werden:
CSW Verlag, Shift – Restore – Escape

Mehr zu dem Projekt aus dem der Vortrag und schließlich der Artikel entstanden sind, kann man hier im Blog nachlesen:
Projekt Rock

Und last, but not least, hier gibt es das Video zum Vortrag selbst:

 

 

 

 


Kreatives…

Mindestens ein Mal pro Jahr gehe ich ins ZKM in Karlsruhe. Macht den Kopf frei für neues und viel Neues gibt immer wieder zu sehen.

z. B. eine kreative App’s für’s i-Pad: http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$7366

Schön, etwas in der Art gab es auch schon früher, schaut mal da: Video Easel

Viel Spass!


Kreative Spiele Ideen……

Ganz schön schwer was wirklich neues zu machen, oder nicht? Gibt es eigentlich noch Publisher die es wagen ein wirklich abgefahrenes Konzept zu realisieren und zu vermarkten?

Habe mir ein paar Gedanken gemacht, welche Spiele der letzten 30 Jahre wirklich revolutionär waren. Über die Liste lässt sich sicher trefflich streiten und jedem sei seine eigene Meinung gegönnt. Vorschläge nehme ich gerne entgegen……

In zufälliger Reihenfolge:

  • Quix
  • Populous
  • Lemmings
  • Boulder Dash
  • Die „Sim“ Reihe
  • Star Raiders
  • Elite
  • Minecraft

Was kommt noch?

 

 


Minecraft

Tja, da habe ich nun den Salat. Hatte mir das o.g. Spielchen vor einiger Zeit heruntergeladen und angefangen zu spielen……….

Die Folgen? Habe seit Wochen kein anderes Game mehr angefasst. Ich glaube das letzte Mal das ich bis in die frühen Morgenstunden ununterbrochen am zocken war, war in den 80’ern als uns die einfachsten Spielchen an die Konsole fesselten. Genau so funktioniert „Minecraft“ . Es ist einfach………

Einfaches Prinzip aber  große Wirkung. Man wird in eine riesige vom Computer generierte Welt geworfen und muss überleben.  Mit nichts in der Tasche fängt man an und macht sich nun daran  Werkzeuge und Baumaterialien zu beschaffen um sich zunächst einen sicheren Unterschlupf für die erste Nacht zu zimmern. Ist das erst einmal geschafft, kann man in Ruhe auf Entdeckungsreise gehen oder einfach nur die Welt, bestehend aus Blöcken unterschiedlichsten Materials, durch Manipulation derselben  zu gestalten.

Es gibt keine Vorgaben und kein Ziel. Das Spiel gestaltet jeder so, wie er es gerne möchte.

Wer sich einen ersten Eindruck verschaffen will kann auf  “ YouTube “ als Suchbegriff „Minecraft“ eingeben oder geht gleich auf die Seite des Entwicklers:

http://www.minecraft.net/

Das Spiel kann hier getestet bzw. für rund 15€ erworben werden.  Mir Kreditkarte geht es am einfachsten. Zahlen und sofort loslegen…..

Das eigens für das Spiel zuständige Wiki findet sich hier:

http://www.minecraftwiki.net/wiki/Minecraft_Wiki 

Ein Wiki halt. Es gibt nichts, was hier nicht zu finden wäre.


Envison

 

das o.g. ist ein prima Tool für die Rechner der Atari XL- Serie. Es handelt sich um einen Zeichensatz/ Spielfeldeditor. Das ganze läßt sich wie ein Zeichenprogramm bedienen. Das Ergebnis kann man als  Basic- Listing oder für einige der gängigen Assembler auf Diskette zur Integration in die eigenen Programme speichern (Data bzw. Byte Syntax).

Geschrieben hat es Darren Schebek. Das Programm wurde durch die Zeitschrift „Antic“ vertrieben. Die Homepage des Entwicklers ist ein wunderbarer Beitrag zur Geschichte der Atari Computer. Sie enthält u.a. Interessante Details zur Entstehungsgeschichte von „Envison“ und eine Anleitung zur Bedienung.

– Homepage des Entwicklers inklusive Download- Link für „Envision“

 

 


Wie klingt Paint?

Neulich Im Spiegel Online.

Beneidenswert. Wiso komme ich denn nicht auf so was? Eine .“exe“ Datei einlesen, dem Rechner vorgaukeln das es eine Musikdatei ist und anhöhren. Der folgende Link führt zum Artikel. Viel Spass!

Zum Spiegel Online Artikel

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Gehirnnahrung

Unter dem folgenden Link

http://www.leinweb.com/snackbar/index.htm

findet sich eine Sammlung „anregender“ Spielchen. Unter anderem das bekannt „Game of Life“ (Conway, 1970. vgl. weiter:  Wiki Link) oder das weniger bekannte, aber deswegen  nicht minder interessante „World of Wator“ (Alexander K. Dewdney und David Wiseman, 1984. Veröffentlicht in der Zeitschrift Scientific American). Letzteres simuliert ein Öko System bestehend aus Fischen und Haien, welches sich mittels einfacher Regeln, ähnlich wie beim „Game of Life“, entwickelt. Während das Programm abläuft, können die bestimmenden Parameter in Echtzeit verändert werden. Was sich auf dem Bildschirm abspielt verblüfft! Wer das ganze als Bildschirmschoner haben möchte, der möge dem nachstehenden Link folgen:

http://wator.beltoforion.de/

Kurzweil in der Kaffeepause ist garantiert!


Video Easel

Herausgegeben von Atari im Jahre 1979. „Video Easel“, also die „Video Staffelei“, ist kein Spiel, sondern eher als Kreativ- Werkzeug zu bezeichnen. Spielerisch kann man mit Formen und Farben experimentieren. Dabei gibt man als Benutzer ein Grundgerüst vor und der Computer erweiterte dieses dann auf der Grundlage einfacher Regeln. Ein Hauptelement dabei ist das integrierte „Game of Life“ von Conway (Wiki- Link). Letzteres ist wirklich prima implementiert. Man kann nicht nur einzelne Punkte setzen, sondern auch aus einer Bibliothek die wichtigsten Grundformen wählen und auf den Bildschirm bringen.

Game of Life

Sofern man sich auf das Spielchen einlässt, macht es eine  Heidenspaß. Es ist schon erstaunlich, unter welch, aus heutiger Sicht, bescheidenen Voraussetzungen hier ein Programm geschaffen wurde, welches immer noch dazu animiert seiner Kreativität und, wer weiss, sogar Künstlerischen Ader,  freien Lauf zu lassen. Obwohl die Grafiken recht grob wirken, haben die Entstandenen Werke ihre ganz eigene Wirkung auf den jew. Betrachter.

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Obwohl das Programm, wie bereits Eingangs erwähnt, eher nicht als Spiel im herkömmlichen Sinne bezeichnet werden kann, zählt es für mich dennoch in die Kategorie der frühen „Sandbox- Games“.

Wer hat’s gemacht. Atari! In jenen Jahren war es Firmenpolitik, dass die Namen der Programmierer nicht genannt werden. Basta! Programmierer waren nicht mit Kreativen wie etwa Musikern gleichgestellt, sondern viel mehr Bandarbeitern die zu produzieren hatten. Dies führe später zu der Gründung der ersten „Third Party Developer“ wie etwa „Activision“.

An dieser Stelle kann ich nur wärmstens empfehlen: Ausprobieren!