Archiv der Kategorie: Atari

Stephen Lawrow

….hat den Mac/65 Assembler für die Atari 8-Bit Computer programmiert.

Auf ANTIC the Atari 8-bit Podcast (letzter Aufruf: 17.3.2016) ist nun ein Interview mit Stephen erschienen. Einige der Dinge die ich im Rahmen meines Vortrages  zum  Thema Assembler im allgemeinen und den MAC/65 im speziellen angesprochen habe, werden durch den Programmierer im Interview bestätigt. Unter Anderem geht es um den Vergleich des weitgehend zu  MAC/65 kompatiblen Atari Assembler Editor Moduls bezüglich der Geschwindigkeit beim Assemblieren und warum der erstgenannte schneller ist (Stichwort: Pre Compiler und Speicherung des Quelltextes – ähnlich dem Atari Basic – als Tokens).

in meinem Blog habe ich bereits einiges zum  Thema Assembler und der 6502 Assembler Sprache veröffentlicht. Eine kleine Auswahl findet sich hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

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Blue Max zeigt sich…

Und was es antreibt. Veröffentlich wurde der im Atari Age Forum (letzter Aufruf: 8.3.2016) von Kevin Savez mit freundlicher Genehmigung des Machers, Bob Polin.

Ein Interview mit Bob Polin gibt es hier: Antic Podcast #141 (letzter Aufruf: 8.3.2016)

Der Source Code steht auch auf Atariteca zum Download bereit (letzter Aufruf: 8.3.2016).


Ein kleines C für den Kleinen Atari

Eine Version von Tiny C wurde seinerzeits von Optimized Systems Software veröffentlicht.

Gemäß AtariWiki handelt es sich dabei tatsächlich um eine Ableitung des Dr Dobbs Small C Compilers. Das Disk Image, Handbuch und weiterführende Informationen gibt es da:

AtariWiki

Über den Small C Compiler habe ich hier im Blog bereits berichtet. Zum einen im Artikel mit dem interessanten Namen Binäre Inzucht. Der Titel entspringt der Tatsache das der Compiler ursprünglich mit einem C- Interpreter entwickelt und schließlich mit sich selbst kompiliert wurde. Zum Anderen habe ich über das Buch geschrieben in dem der Source Code des Compilers veröffentlicht wurde. Den Text findet man hier im Blog: Dr Dobbs Journal C- Tools.


Atari Kassetten

Einen großen Anteil meiner Disketten Sammlung für den Atari 8- Bit habe ich inzwischen auf einen modernen Rechner kopiert.

Wie ich das gemacht habe und ein paar Beispiele zur geretteten Software findet man hier im Blog: Datenrettung die Erste!

Nun weiß ich wohl, in den Tiefen meines Kellers lagern bisher noch ungezählte Datasetten mit unbekanntem Inhalt. Meine Hoffnung, die Rettung der ersten Zeilen Basic die ich in meinen Atari 600XL gehackt habe.

IMG_0615.JPG

Kommerzielle Software auf Kassette. Die Kassette als Datenträger, ergo: Datasette

Die Idee: Man nehme eine Kassette, digitalisiere die mit einem handelsüblichem – am USB Port angeschlossenem – Kassetten Rekorder und wandele die resultierende Audio- Datei in Binäre Daten die ein Emulator versteht. Dafür benötigt man ein Tool – einen Software A/D Wandler –

Bekannte Exemplare für die Atari 8- Bit Rechner sind:

Wav2Cas
(Letzter Aufruf 24.10.2015)

http://a8cas.sourceforge.net/index.html
(Letzter Aufruf 24.10.2015)

Der letztere arbeitet, wenn man den Hersteller Angaben glauben darf, etwas zuverlässiger.

Ich werde über die Ergebnisse berichten, wenn ich es getestet habe.


Fort Apocalypse

Veröffentlicht auf GitHub

Steve Hales, der kreative. Kopf hinter dem spannenden Spielchen hat den Original Source Code zur Atari 8- Bit Version veröffentlicht.

GitHub Fort Apocalypse (Letzter Aufruf 24.4.2015)

Zu übersetzen soll’s mit dem Syn Assmembler sein.

Veröffentlich wurde es von Synapse, seinerzeit sehr emsig und bekannt für liebevoll gestaltete Spiele und schönes Design von der Verpackung bis zum Handbuch. Ein Interview mit Ihor Wolesenko, einem der Gründer von Synapse kann man sich bei Antic, the Atari 8-Bit Podcast anhören (Letzer Aufruf 24.4.2015).

Viel Spaß beim Schmökern und ausprobieren.


Effekt Hascherei…

…ist durchaus eine positive Eigenschaft unter Spiele- oder Demo Codern.

Wer auf modernen Maschinen ein Spielchen schreibt und etwa einen animierten Titel möchte, der gestaltet den mit dem Zeichenprogramm und diversen anderen Tools zur Animation. Das war es.

Früher, auf den 8- Bit Maschinen, wurde dasselbe, quasi von Hand, in Stein gemeißelt, möchte sagen, mühsam programmiert.

Zur Zeit habe ich dazu einige eigene Sachen, im Selbstversuch für die Atari 8- Bit Computer geschrieben, nur so, um mal zu sehen ob ich den technischen Hintergrund einiger der bekannteren Effekte verstanden habe.

Das Video zeigt wie sich mit Hilfe des Display- List Interrupts auf dem Atari mehrfarbige, bewegte Objekte darstellen lassen.

Dieses Video zeigt, wie sich auf dem Atari ein – wie ich es nenne –  Curtain Effect realisieren lässt.


Fehlerfreie Disk Images, da fehlt was!

Das Spiel Tomahawk habe ich mir seinerzeit gekauft. Ich musste es nie kopieren.

Eine Sicherheitskopien habe ich nicht gebraucht und wenn ich das heute Spielen möchte, suche ich das Image im Netz und starte es mit einem Emulator.

IMG_0232.JPG

Allerdings, der sportliche Ehrgeiz hat mich gepackt denn, die Diskette ist kopiergeschützt. Versucht man auf der Original Hardware – einem Atari 800 XL – das Kopieren, dann brechen die die von mir bevorzugten Kopierprogramme [1] ab und melden einen Fehler.

Der Grund dafür eine absichtliche Beschädigung des Datenträgers, damit eben nicht kopiert werden kann. Der Fehler wird beim Start von der Software abgefragt, wenn der da ist, dann ist es das Original, wenn nicht, dann handelt es sich um eine Kopie.

Subtilere Schutzmethoden nutzen weniger offensichtliche Fehlerquellen die nicht dazu führen das beim kopieren der Lesevorgang unterbrochen wird. Das sind Fehler die die Hardware des Laufwerkes erkennt, meldet, es aber dem Gerät das die Daten anfordert (unserem Computer) überlässt den auszuwerten und entsprechend zu reagieren. Der Fehler selbst ist physischer Natur, trivial, eine Beschädigung der magnetischen Beschichtung des Datenträgers, der auf dem Original liegt aber nicht kopiert werden kann. Zum tieferen Verständnis empfehle ich die Lektüre von [2].

Fehler als ( wichtige) Metadaten, die bei der Migration auf eine neue Hardware, zum Zwecke der Konservierung, verloren gehen!

Der Kopierschutz lässt sich zwar nachträglich überlisten, Schließlich muss man nur die Stelle im Programm suchen die für die Prüfung verantwortlich ist und entfernen, aber, damit hat man das Original dann endgültig verfälscht.

Künftig lassen sich solche Schutzmechanismen mit einem Emulator oder mittels Analyse des Images nicht mehr studieren.

To Do:

– Original Bootloader analysieren.

– *.ATR Image erzeugen, verhalten im Emulator studieren.

Quellen:

[1] US Copy 4 und Disk Wizzard II

[2] Morison, George (1983): Software Protection Techniques. N.n.:Alpha Systems. PDF bei Atarimania (verlinkt 18.10.2014).

Das Disk Image mit den Programmen zum Buch kann man sich dort herunterladen: Disk Image, Programme zu [2] (verlinkt 1.11.2014)