Der VBI…

…ist nützlich wenn man etwas auf dem Bildschirm verändern möchte, ohne das es der User bemerkt.

VBI heist „Vertikal Blank Interrupt“. Auf dem Atari wird der so initialisiert:

Das Y- Register erhält das Low und das X- Register das High Byte der Routine, welche man während des VBI ausführen möchte.
Der Akku erhält einen Wert, welcher bestimmt, um welchen VBI es sich handeln soll.

Für VBI- Routinen die während zeitkritischer Operationen des OS unterbrochen werden dürfen, wählt man eine 7 (deferred VBI).

Mit: JSR SETVBV ($E45C) initialisiert man die Routine, welche an der durch das Y- und X- Register adressierten Stelle im Speicher steht. Letztere muss immer mit einem JMP XITVBV ($E462)  enden.

Das war’s

Das Wesen des VBI ist es, dass er wegen der Eingangs erwähnten Eigenschaft ideal für zeitritische  Operationen auf dem Bildschirm ist.

Alles was während eines VBI auf dem Bildschirm geändert wird, bleibt dem Betrachter solange verborgen, bis das Bild erneut aufgebaut wird, da jene Änderungen passieren, während der Elektronenstrahl von der rechten unteren Ecke des Schirms zur linken Obereren Ecke des Schirms zurückkehrt, dabei selbstverständlich unsichtbar ist, um sogleich mit dem Zeichnen des nächstens Bildes – und damit der eben gemachten Änderung – fortzufahren. Elegant!

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