Atmas II und der Speicherplatz

Arbeitet man mit dem Atmas II auf einem Atari 800Xl, so stehen einem für den Source Code im Editor rund 17kB zur Verfügung. Nicht viel. Mein aktuelles Projekt, ein von „Boulder Dash“ abgeleitetes Spiel, belegt aktuell 15kB (nicht gerade sparsam kommentiert) . Der daraus resultierende, lauffähige Maschinen- Code hat gerade mal 2kB. Den Projektfortschritt schätze ich mit ca. 10%.

Größer Projekte sind mit dem Atmass II durchaus realisierbar, allerdings nur dann, wenn man bereit ist den Source- Code entsprechend dem Fassungsvermögen des Editors aufzuteilen. Für mein Projekt heißt das konkret: Titel, Hauptschleife und Musik bekommen ihren eigenen Quelltext , werden getrennt assembliert und mit einem eigens entwickelten Tool auf eine jungfräuliche, d.h. Dos- freie Disk abgespeichert. Ein Bootprogramm muss entwickelt werden welches die einzelnen Teile in die ihnen zugewiesenen Speicherbereiche läd.

Ginge das mit dem „Atari Makroassembler“ nicht einfacher? Nun, das hinge ganz davon ab, wie viel Platz einem der Editor da läßt. Vorteil: Der Assembler befindet sich nicht im Speicher, sondern muss, nach erstellen des Quelltextes gesondert geladen werden. Der erzeugte Objektcode wird auf eine Diskette geschrieben und darf damit 128 Bytes x 720 Sektoren = 92 kB belegen, mehr als das reine RAM (ohne Dos und Basic) hergibt.

Ich werde berichten…..

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