Monatsarchiv: Dezember 2010

Ghost`n Gobblins

Neuer Highscore:
81.500 🙂

How high can u get?


Taito Legends

Blast from the past 🙂 Die Spielesammlung habe ich kuerzlich ausgegraben. Merke mehr und mehr, dass die PSP fuer Retro Liebhaber nicht unbedingt die schlechteste Loesung sein muss. Was ist drin? Bitte:

  • Space Invaders
  • Space Invaders Part 2
  • New Zealand Story
  • Phoenix
  • Alpine Ski
  • Elevator Action
  • Crazy Balloon
  • Chack’n Pop
  • Lunar Rescue
  • Baloon Bomber
  • Legend of Kage
  • The Fairyland Story
  • Rastan Saga
  • Raimais
  • Qix
  • Kiki Kaikai
  • Kuri Kinton
  • Space Dungeon
  • Space Chaser
  • Return of the Invaders
  • Cameltry

 

 

 


Sinnstifdende Spiele

Ein aktueller Artikel aus dem Spiegel zum o.g. Tema:

http://m.spiegel.de/article.do?id=735610


Die Hardware eines Buches

„..die Hardware beschuldigen ist ein faule Ausrede…..“

und weiter:

„…….schauen sie sich die Hardware eines Buches an. Was ich meine: Es ist schwarzweiß und es ist ein Stück Papier, aber, es kommt an.“

Dan Bunten in Antic, Vol. 3, 9/1985, Seite 25 zu der Frage, ob er sich durch die Hardware (beim entwickeln von Programmen) limitiert fühle.

Mein persönliches Zitat des Jahres 2010. Passt wunderbar zu meiner Philosophie, dass es die Spiele sind und nicht die Hardware die zählt. Ganz nach dem Motto: Und wenn es auf einem Toaster läuft, egal! Wenn ich nach 36 Stunden spielen nicht das Gefühl hatte meine Zeit verschwendet zu haben, war es ein gutes Spiel. Basta!


Frohe Weinachten……….

Special Delivery


Mitten im Spiel

Frohes Fest. Für alle die über die Feiertage an Entzug leiden, hier ein kleines Present: „Special Delivery“ wurde 1985 von „Creative Sparks“ für Atari 8-Bit veröffentlicht. Genau das richtige wenn es drausen schneit.



Highscores

Mal wieder was neues. Seit ich vom Handy aus bloggen kann, lohnt es sich auch die kleinsten Kleinigkeiten zu veroeffentlichen.

Unter der o.g. Kategorie werden ab und zu meine Hoechstpunktzahlen zu lesen sein. Wer mitmachen will, bitte.

Viel Spass!


Video Easel

Herausgegeben von Atari im Jahre 1979. „Video Easel“, also die „Video Staffelei“, ist kein Spiel, sondern eher als Kreativ- Werkzeug zu bezeichnen. Spielerisch kann man mit Formen und Farben experimentieren. Dabei gibt man als Benutzer ein Grundgerüst vor und der Computer erweiterte dieses dann auf der Grundlage einfacher Regeln. Ein Hauptelement dabei ist das integrierte „Game of Life“ von Conway (Wiki- Link). Letzteres ist wirklich prima implementiert. Man kann nicht nur einzelne Punkte setzen, sondern auch aus einer Bibliothek die wichtigsten Grundformen wählen und auf den Bildschirm bringen.

Game of Life

Sofern man sich auf das Spielchen einlässt, macht es eine  Heidenspaß. Es ist schon erstaunlich, unter welch, aus heutiger Sicht, bescheidenen Voraussetzungen hier ein Programm geschaffen wurde, welches immer noch dazu animiert seiner Kreativität und, wer weiss, sogar Künstlerischen Ader,  freien Lauf zu lassen. Obwohl die Grafiken recht grob wirken, haben die Entstandenen Werke ihre ganz eigene Wirkung auf den jew. Betrachter.

Quad DrawingQuad Drawing

Obwohl das Programm, wie bereits Eingangs erwähnt, eher nicht als Spiel im herkömmlichen Sinne bezeichnet werden kann, zählt es für mich dennoch in die Kategorie der frühen „Sandbox- Games“.

Wer hat’s gemacht. Atari! In jenen Jahren war es Firmenpolitik, dass die Namen der Programmierer nicht genannt werden. Basta! Programmierer waren nicht mit Kreativen wie etwa Musikern gleichgestellt, sondern viel mehr Bandarbeitern die zu produzieren hatten. Dies führe später zu der Gründung der ersten „Third Party Developer“ wie etwa „Activision“.

An dieser Stelle kann ich nur wärmstens empfehlen: Ausprobieren!


Retro Party in Erfurt 2011

Das o.g. findet statt am 12.3.2011. Auf der Seite der „Retrogames“ finden sich weitere Info’s dazu  Retro-Party im Erfurter Klanggerüst im November

Viel Spass!


Eine Frage der Generation……………..

Sind sie alt? Lässt ihr Gedächtnis sie soweit im Stich, dass sie nicht mehr wissen wann sie geboren sind? Sie wissen aber noch ganz genau welcher Film, welches Videospielesystem und was die Top Nachrichten während ihrer Jugend waren? Dann sind sie hier richtig:

http://projects.usatoday.com/news/generations/quiz/



Einfach ausprobieren und staunen, bei mir hat’s bis auf ein Jahr genau geklappt.


The Serpent’s Star

Screenshoot, Titel Atari 800(XL) Version

Es ist vollbracht! Am 12.12.2010 um 13:27 habe ich das Ding durchgezockt! Tja, ist schon komisch. Habe es auf meinem Atari 800XL x- mal gespielt, fand es extrem schwierig.

Eine Karte ist in der Mache. Ich weiß, im Gegensatz zu „Transylvania“ gibt es für den „Schlangenstern“ Karten an jeder URL, aber, es macht einfach Spass!

Die Geschichte
Der schon aus dem Vorgänger, "The Mask of The Sun", bekannte Abenteurer "Mac Steele" sucht in Tibet den berühmten Edelstein "The Serpent's Star". Die Handlung  besteht im wesentlichen aus zwei Teilen. Erstens: Man muss das Kloster finden, in welchem der Edelstein vermutet wird und zweitens: Man muss dort den Edelstein dann  finden. Im Internet und wohl auch in der zeitgenösischen Werbung zum Spiel finden sich viele Hinweise, dass die Lösung nur gelingt, wenn man sich in Fernöstlicher Philosopie auskennt. Das stimmt, da man auf einige der Rätsel im Spiel selbst nicht vorbereitet wird und nur durch etwas Allgemeinbildung in dem vorgenannten weiterkommt.

Grafik
Bei dem Spiel handelt es sich um ein klassisches Text- / Grafik Adventure. Das heißt: Oben Grafik, unten der Text. Schon zeitgenössische Reportagen wägten das  für und wieder fein ab. Reine Textadventures, also viel Platz für Text auf dem Bildschirm als auch im Speicher, um die Situation so eingehend wie möglich zu beschreiben und so eine dichte Atmosphäre zu erzeugen (Vorbild war hier das Buch). Oder viel  Grafik welche dann hier, anstelle des Textes, für die nötige Atmosphäre sorgte und ein bischen Text der den Rest beschrieb. Die Lager waren streng getrennt, man mochte entweder das eine oder das andere.

Meine Meinung: Mit der damaligen Technik war es einigermaßen schwer mittels einer mehr oder weniger guten grafischen Darstellung die nötige Atmosphäre zu erzeugen. Im vorliegenden Fall ist dies aber gut gelungen. Die Bilder sind zwar entsprechend den technischen Möglichkeiten auf dem Atari beschränkt, aber in einem realistischen Stil gezeichnet. Man kauft dem Spiel ab, das man sich in Tibet bewegt. Also, Daumen hoch! Der Text zu den Bildern ist, wie schon gesagt, entsprechend dürftig (dazu später mehr).

Screenshoot aus der Atari 800(XL) Version

Für die Techniker unter uns: Auf dem Atari kommt wohl der Grafikmodus 15 zur Anwendung. Das heißt, ca. 320 Pixel in X und ich glaube 160 Pixel in Y- Richtung, bei 3 Farben (man möge mich korrigieren). Durch die gekonnte Rasterung wird versucht mehr Farben darzustellen, als eigentlich möglich waren. Wer auf einem Emulator Spielt, bemerkt den Effekt nicht. Hier sind die Grenzen zwischen den einzelnen Bildpunkten einfach zu scharf. Auf einem alten TV allerdings, verschwimmen diese und die Grafik wirkt durch gekonnte Ausnutzung dieses Umstandes lebendiger. Ein Bild benötigt in dieser Auflösung immerhin 6,4 kB auf dem Bildschirm. Man bedenke, das auf eine Diskettenseite rund 128 kB gepasst haben. Man man kann sich leicht  ausrechnen wie viele Bilder auf die vier Diskettenseiten gepasst haben, auf welchen das Spielche ausgeliefert wurde. Ich bitte weiter zu bedenken, dass teilweise bewegte Grafik zum Einsatz kam (das heißt, es wurden ab und an 2 Bilder in den Speicher geladen, zwischen welchen dann mittels der „Page – Flipping Technik“ schnell gewechselt wurde und Bewegung zu suggerieren). Ich werde das irgendwann mal noch näher beleuchten.

Parser

Nur Soviel: Im Vergleich zu “ Transylvania“ viel besser. Die Feinheiten stelle ich noch dar. So ist es z.B. möglich Aktionen durch Kommata zu trennen. Des Weiteren denkt der Parser mit. Beispiel: Man gibt ein „up“ und der Parser fragt: „which door, left or right“, so braucht man nur noch „left“ oder „right“ und nicht nochmal komplett „up, left“ eingeben. Schon dieses kleine Feature läßt das Spiel flüssiger wirken als andere, welche dazu nicht in der Lage sind. Doll! Klar, mit nem‘ Infocom Spiel kann der Parser nicht konkurrieren, aber er ist schon richtig gut und es kommt kein Frust auf.

Extras

Vergessene Funktionen

  • Die Eingabe „quick travel“ lässt die „Filmsequenzen“ zwischen den einzelnen Etappen entfallen.
  • Im Labyrinth „stat“ eingeben und man kann sehen in welche Richtung man blickt und wo man ist. Diese Funktion diente den Programmieren offensichtlich zum Debuggen des Spieles.

Spielstände

Hier zwei Spielstände („Atari Win Plus“ Emulator“, „Save State Datei“. Das „.pdf“ im Spielstand bitte löschen. Musste dran, weil „WordPress“  nur bestimmte Endungen zulässt). Zum herunterladen bitte rechtsklick und „Speichern unter wählen“:

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  • Hier befindet man sich vor der geöffneten Tür zum „Drachenzimmer“. Von hier aus kann man sich das gesamte Finale anschauen, inklusive der Fragestunde des Jadedrachen.

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  • Der Schluss! Anschauen und genießen.